Curriculum Vitae

 

 

Juliane Kokott

 Prof. Dr. iur. utriusque Dr. (Harvard), LL.M. (American University)
Generalanwältin am Gerichtshof der Europäischen Union

 

Berufliche Tätigkeiten

Seit Oktober 2003 Generalanwältin am Gerichtshof der Europäischen Union.
1999 bis 2003 Lehrstuhl für Völkerrecht, Internationales Wirtschaftsrecht und Europarecht, Universität St. Gallen (Schweiz); Direktorin des Instituts für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (ab 2000); Stellvertretende Direktorin des Master of Business Law-Programms (ab 2001).
1995 bis 1999 Lehrstuhl für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht, Universität Düsseldorf.
1993 bis 1995 Professorin an den Universitäten Augsburg und Heidelberg. Rufe an die Universitäten Bochum und Frankfurt/Main.
1991 Lehrstuhlvertretung an der Universität Mannheim
1991 „Visiting Professor” für das Recht der Europäischen Gemeinschaften an der University of California - Berkeley (USA), Boalt Hall School of Law.
1987/1988 und 1989 bis 1992 Referentin am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg, Assistentin von Prof. Dr. Dr. h.c. Rudolf Bernhardt (vorm. Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte).

 


 

Ausgewählte sonstige Funktionen und Tätigkeiten

Dezember 2020

Preis für Veröffentlichungen zum Internationalen Recht der Stiftung des Otto Schmidt-Verlags zur Europäisierung und Internationalisierung des Rechts.

seit 2018

Gründerin und Präsidentin, zusammen mit Professor Pasquale Pistone, der „Study Group International Tax Law" der International Law Association (ILA) (Part 1: Taxpayers' Rights; Part 2: Nexus and Fairness in International Taxation; Part 3: The Implementation of International Tax Law).

Mai 2012

Organisation (mit Professorin Ute Mager) des Internationalen Symposiums „Religionsfreiheit und Gleichberechtigung der Geschlechter – Spannungen und ungelöste Konflikte", Heidelberg.

seit 2007

Initiierung und regelmäßige Leitung des „Luxemburger Expertenforums“, in dessen Rahmen jährlich hochrangige Experten aus Deutschland (Wissenschaftler, Richter der obersten Gerichte, Bundes- und Landesminister) mit Mitgliedern des Gerichtshofs aktuelle Fragen des Europarechts diskutieren.

seit 2006 „Saarland-Botschafterin“.
1996-2003 Mitglied/stellvertretende Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats „Globale Umweltveränderungen” (WBGU) der Bundesregierung.

 


 

Akademische Laufbahn

1992 Habilitation und Verleihung der “venia legendi” durch die Juristische Fakultät der Universität Heidelberg für deutsches und ausländisches öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht.
1990

Nach einjährigem Forschungsaufenthalt (1988/1989) Promotion zum Doctor of Juridical Sciences (S.J.D.) der Universität Harvard.

1985 Promotion zum Dr. iur. utr., Universität Heidelberg; Dissertation: Das interamerikanische System zum Schutz der Menschenrechte, ausgezeichnet mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
1985 Diplom der Académie Internationale de Droit Constitutionnel, Tunis.
1982

„Visiting Professor” für das Recht der Europäischen Gemeinschaften an der University of California - Berkeley, Boalt Hall School of Law.

Assistentin bei Prof. Dr. Thomas Buergenthal (American University, Richter am Internationalen Gerichtshof; vorm. Präsident des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte).

„Consultant” in der Kanzlei Fulbright & Jaworski, Washington D.C. im Rahmen eines amerikanisch-schweizerischen Schiedsverfahrens (Juli – Dezember 1983).

1982/83 Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Christian Tomuschat, Universität Bonn.